Was ist Geocaching?

Geocaching - Unser Trendthema im Ferienlager

Die sächsischen Sommerferien haben längst begonnen und einige Kinder haben in diesem Sommer bereits an einer betreuten Kinderreise mit dem Thema Geocaching teilgenommen. Sie haben einige theoretische Grundlagen zum Geocachen erfahren und ihnen wurde der Umgang mit GPS-Gerät, Karte und Kompass nahegebracht. Natürlich durften die Kinder diese dann selbstständig benutzen, die Koordinaten eingeben und die Laufrichtung bestimmen. Manchmal wurde dabei ein kleiner Umweg gemacht, aber auf überwucherten Pfaden unterwegs zu sein und schließlich im Gestrüpp, unter Steinen und in Felsspalten die Caches zu finden, war die Mühe wert. Jetzt kommen einige Kinder zu Wort und beschreiben, was für sie Geocaching ist. „Geocaching ist eine moderne Art der Schatzsuche. Man gibt auf einem GPS-Gerät Koordinaten ein. Mit diesen Koordinaten sucht man verschiedene Cache-Punkte, an denen oftmals Bücher liegen, in die man sich eintragen kann. Caches sind immer an markanten Orten versteckt zum Beispiel an großen Bäumen oder unter großen Steinen.“ (Junge, 11 Jahre) „Es gibt verschiedene Caches, zum Beispiel die normalen Caches. Diese haben etwa die Größe von einer Brotbüchse, die Mikrocaches sind circa so groß wie ein Ü-Ei und die Nano-Caches die sind 1 cm x 1 cm x1 cm groß. In einem Geocache sind kleine Sachen wie zum Beispiel Radiergummis, Taschentücherpackungen oder Sammelfiguren.“ (Junge, 10 Jahre)

Was ist Geocaching

Was ist Geocaching?

Die meisten offiziellen Caches, welche die Kinder auf der Kinderreise suchen, sind klein oder normal groß. Auch die von den Betreuern versteckten Boxen sind so groß, dass Süßigkeiten hineinpassen. Eine willkommene Belohnung nach einer Wanderung bergauf und bergab. „In Caches kann alles drin sein, denn als erstes legt der, der es versteckt hat irgendetwas rein. Nach ein paar Wochen oder Monaten hat es jemand gefunden und dann kann er etwas raus nehmen, aber dafür muss er auch etwas rein tun.“ (Junge, 11 Jahre) Ein Teil der Caches, die groß genug sind, werden als Tausch-Caches angelegt. Jeder, der ihn findet, kann einen Gegenstand aus dem Inhalt gegen ein gleich- oder höherwertiges Stück tauschen. „Dann sind wir in die Bennohöhle gegangen und haben da ein Rätsel gelöst. Wir haben dann noch eine Armeebox gefunden. Das war der Cache.“ (Mädchen, 10 Jahre) Es gibt sogenannte Mystery-Caches für die man Aufgaben und Rätsel lösen muss, um die nächsten Koordinaten oder Orte herauszufinden. Sowohl die offiziellen Caches als auch die von den Betreuern selbst versteckten Caches waren manchmal verschlüsselt. Da mussten dann erst einmal einige Fragen beantwortet werden und die richtigen Zahlen herausgefunden, bevor die Kinder die Koordinaten heraus gefunden hatte. Habt ihr jetzt auch Lust darauf bekommen, euch auf Schatzsuche mit dem GPS-Gerät zu begeben? Dann kommt doch einfach in eines unserer Geocachingcamps in Sachsen oder Willingen im Reiseland Hessen!